Anti-Aging: Die 10 ultimativen Tipps, wie Sie der Hautalterung vorbeugen!

Unser grösstes Organ

jung_womanWussten Sie, dass unsere Haut das grösstes Organ ist? Sie macht rund ein Sechstel des Körpergewichtes aus. Bei mir würden das, bei 60 Kg Körpergewicht, 3.6 Kg Haut ausmachen! Die Haut ist also ein äussert zentrales Organ. Ihre Aufgabe ist es, uns von Äusseren Einflüssen zu schützen.  Außerdem übernimmt sie wichtige Funktionen im Bereich des Stoffwechsels und der Immunologie und verfügt über vielfältige Anpassungsmechanismen.

Die Haut ist ein echtes Multitalent, sie schützt uns nicht nur vor Wärmeverlust und äußeren Einflüssen, sie dient auch der Aufnahme von Sinnesreizen. Die Haare schützen uns übrigens auch vor Wärmeverlust und Sonnenstrahlen. Über die Haut kann der Körper seinen Wärmehaushalt regulieren und sie schützt uns aber auch vor dem Eindringen von Krankheitserregern und gasförmigen, flüssigen oder festen Fremdsubstanzen.

Deshalb ist es um so wichtiger, dass wir die Haut schützen und richtig versorgen.

 

Die Haut in 3 Schichten

Lassen Sie mich Ihnen den Aufbau der Haut etwas näher bringen. Die oberste der drei Hautschichten erneuert sich im Durchschnitt alle 27 Tage, indem neue Zellen von innen her nachwachsen. Diese Oberhaut oder Epidermis ist nicht dicker als ein Zehntel Millimeter. Darunter liegt die Lederhaut. In ihr befinden sich Schweißdrüsen, Duft- und Talgdrüsen. Ihr Netz aus Collagenfasern und Elastin macht die Haut stabil und elastisch und speichert Wasser. Dieses Gerüst aus Faserproteinen durchziehen feinste Blutgefäße und versorgen die Leder- und Oberhaut mit Nährstoffen und Sauerstoff. Darunter liegt das Unterhautfettgewebe, das ebenfalls Wasser speichert.

Das klingt alles interessant aber Sie wollen jetzt bestimmt wissen, was die Haut eigentlich altern lässt.

Warum altern wir eigentlich?

Was genau diesen Prozess bestimmt, ist nicht endgültig erforscht. Eine Theorie besagt, dass Umweltfaktoren wie Stress, Genussgifte oder Schlafmangel den Körper allmählich verschleißen. Denn all das fördert die Produktion von aggressiven Sauerstoffverbindungen, den freien Radikalen, die unsere Zellen vorzeitig altern lassen. Andere Alternsforscher gehen davon aus, dass die Zellen im Laufe der Jahre die Fähigkeit verlieren, sich zu teilen – und „aussterben“. Oder dass Altern von Geburt an im genetischen Programm jeder Zelle festgeschrieben ist.

Sie sehen also, dass es genetisch wie auch den Lebensgewohnheiten bedingt ist, dass unsere Haut vorzeitig altert. Deshalb ist es auch, je nach Mensch, unterschiedlich, wie schnell oder eben langsam die Hautalterung voranschreitet.

Was die Haut altern lässt

Aber lassen Sie mich genauer auf das Thema eingehen. Umwelteinflüsse, Ernährung und Lebensgewohnheiten lassen unseren Körper – und unsere Haut – oft schneller altern, als es im Pass steht. Genau genommen beginnt der Alterungsprozess von dem Moment an, in dem wir auf die Welt kommen. Spätestens in der Pubertät müssen sich viele von uns zum ersten Mal intensiver mit den Veränderungen auseinandersetzen, der unsere schützende Hülle ausgesetzt ist. Die Haut ist dick und elastisch, sie erscheint vital und frisch, denn sie kann noch viel Wasser speichern. Und sie ist faltenfrei, auch dort, wo sie viel in Bewegung ist.

Alle drei Hautschichten verändern sich mit der Zeit. Nach und nach nehmen die Kollagenfasern und die elastischen Fasern der Haut ab, was zur Folge hat, dass sie nicht mehr so viel Feuchtigkeit speichern kann und schrumpft. Dieser Prozess lässt die Haut altern. Sie verliert an Feuchtigkeit und Spannkraft. So haben sich mit 40 die Falten, die das Minenspiel begleiten, fest in das Gesicht eingekerbt. Außerdem nimmt die Zahl der Blutgefäße ab. Die Versorgung der Haut wird schlechter. Sie verliert an Vitalität. Je älter wir werden, umso trockener und dünner wird die Haut. Sie fällt ein, und besonders um Mund und Augen bilden sich tiefe Falten.

Nach 60 Jahren hat die Zeit unübersehbare Spuren in der Haut hinterlassen. Auch die Fettschicht wird mit zunehmendem Alter dünner. Das Polster der Haut schrumpft. Dazu kommt, dass eine Erneuerung der Epidermis nun 60 bis 70 Tage dauert. Da sie von außen verhornt, vermittelt sie uns den pergamentartigen Eindruck alter Haut. Je dünner die Haut ist, umso durchsichtiger wird sie. Äderchen lassen sie unregelmäßig erscheinen. Die oberen Hautschichten lösen sich vom Unterhautfettgewebe und erschlaffen dadurch weiter. Auch die Steuerung der Pigmentierung funktioniert nicht mehr richtig. Die Folge: Es bilden sich Altersflecken.

Spätestens jetzt, kennen Sie den Prozess der Hautalterung bis ins hohe Alter. Aber Sie wollen bestimmt wissen was man tun kann damit die Haut länger jung und straff aussieht. Auf diese ultimativen Tipp haben Sie bestimmt gewartet:

Hier, die 10 ultimativen Tipps, wie Sie der Hautalterung vorbeugen!

1. Stoppen Sie das Rauchen
Was sich bei Frauen stärker negativ auswirkt als bei Männern, denn die Giftstoffe in der Zigarette greifen in den Östrogenspiegel ein, der bei Frauen großen Einfluss auf die Haut hat. Da Männer dieses Hormon weniger brauchen, sind die Folgen für sie nicht so gravierend. Dazu kommt, dass Männer eine etwa vierfach dickere Haut haben als Frauen. Alkohol ist besonders im Zusammenhang mit Rauchen nicht gut für die Haut.

2. Vermeiden Sie Sonnenbäder
Auch die Sonne ist nicht der beste Freund jugendlicher Haut. Viel Sonne lässt die Haut um bis zu 80 Prozent schneller altern. Außerdem verstärkt sie die Pigmentablagerungen. Altersflecken können entstehen. Neben dem Problem, dass sich auch verstärkt freie Radikale bilden, leiden außerdem die Kollagenfasern. Die Haut trocknet extrem aus, verliert an Elastizität und die Fähigkeit, Wasser zu speichern. Das ist schlecht für die Hautzellen.

3. Zu wenig schlaf – schlafen Sie sich gesund
Schlafmangel lässt die Haut insgesamt “alt aussehen”, weil der Hautstoffwechsel gerade nachts auf Hochtouren läuft. Im Schlaf wird unter anderem das Wachstumshormon HGH ausgeschüttet, das für die Zellregeneration verantwortlich ist. Dabei werden Schäden, wie sie etwa durch die UV-Strahlung und verschmutzte Luft entstehen, repariert und die Zellen der Oberhaut erneuert.

4. Vorsicht bei Produkten der täglichen Körperpflege
Vorsicht geboten ist bei Produkten zur täglichen Körperpflege und zur Raumreinigung. Diese enthalten nicht selten Substanzen, welche die Haut austrocknen oder sogar krankmachen können. Besonders alkalische Seifen, alkoholhaltige Pflegemittel sowie Pflege- und Reinigungsmittel auf der Basis von Tensiden oder mit Natriumlaurylsulfat haben eine solche Wirkung.

5. Falsche und übertriebene Körperpflege
Nicht nur falsche, sondern auch übertriebene Pflege ist ein Feind der Haut, denn wer zu häufig und zu lange duscht und badet, bewirkt, dass der Haut schützende Fette und Feuchtigkeit entzogen werden.

6. Schutzhandschuhe bei Säuren, Laugen und Lösungsmittel
Schließlich müssen auch Menschen, die berufsbedingt täglich Umgang mit Chemikalien haben, besondere Vorkehrungen treffen. Säuren, Laugen und Lösungsmittel schädigen den natürlichen Fettfilm und die Hornschicht der Haut und können dadurch zu vorzeitiger Hautalterung führen. Schutzhandschuhe sind also ein Muss.

7. Kälte, Wind und Hitze
Schützen Sie sich vor Kälte, Wind und Hitze und pflegen Sie deshalb Ihre Haut auch nach einem kalten Wintertag.

8. Sport tut der Haut gut
Sport ist gesund, auch für die Haut. Er regt nicht nur den Stoffwechsel an. Die Erschütterung der Bewegung strafft die Kollagenfasern. Die Haut bei Sportlern ist durch die Mechanik der Bewegung gestrafft. Wichtiger als jede Antifaltencreme ist daher ein vernünftiger Lebensstil.

9. Gesunde Ernährung
Wer sich gesund ernährt, erhöht auch den Eigenschutz und somit den Support von Vitaminen und Spurenelementen. Also, alles was direkt von Mutter Natur kommt, ist auch gesund für unsere Haut. Sprich, Früchte und Gemüse. Wer es mag, am besten als Rohkost. Den im rohen Zustand befinden sich die meisten Vitamine. Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt wie z.B. beim mixen von Gemüse- und Fruchtsäfte. Oder einfach den süssen Nachtisch mit Früchten ersetzten.

10. Mindestens 2 Liter Wasser pro Tag
Selbst intakte Kollagenfasern brauchen Feuchtigkeit, die sie speichern können. Daher Trinken nicht vergessen, um den Wasserverlust immer wieder rechtzeitig auszugleichen. Nur bei ausreichendem Wasservorrat kann die Feuchtigkeit auch in den Kollagenfasern gespeichert werden. Tipp: Wenn wir Durst verspüren, fehlt uns in der Regel schon ein halber bis ein dreiviertel Liter. Negativ wirken sich außerdem schlechte, vitamin- und spurenelementarme Ernährung, wenig Schlaf, Stress und Umweltverschmutzung auf die Haut aus.

Als Faustregel gilt: Der Körper benötigt mindestens 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Das würde in meinem Fall, bei 60 kg rein rechnerisch, bedeuten, dass ich einen täglichen Wasserbedarf von mindestens 1,8 Liter brauche.

Und was ist Ihr Geheimtipp, für eine jung bleibende Haut?
Ich bin gespannt auf Ihren Kommentar.

Haben Sie Probleme mit Ihrer Haut? Rufen Sie mich an
+41 71 311 20 44 und vereinbaren Sie einen Termin.


Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Haut
http://www.planet-wissen.de/natur_technik/anatomie_mensch/kosmetik/wie_altert_die_haut.jsp
http://www.jolie.de/psychotest/kennen-sie-das-wahre-alter-ihrer-haut-233895.html
http://www.vital.de/schoenheit/haut-haare/artikel/anti-aging-strategien
http://www.gesundheit.de/krankheiten/haut-und-haare/haut-als-organ/die-haut-unser-groesstes-organ
http://blog.fitmio.de/wieviel-wasser-pro-tag
http://www.4d-comfort.com/opencms/opencms/de/sublinks/schlafen/trw/S/schonheitsschlaf.html?showAlphabet=true&letter=S
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/haut/therapie/gesundes-essen-hilft-der-haut-wie-gruenzeug-als-faltenglaetter-wirkt_aid_1118443.html
http://www.lifeline.de/beauty-und-wellness/anti-aging/Hautalterung-id42147.html

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